Freitag, 21. März 2008

Geübte Nichts-Könner mit gepflegtem Anspruchsdenken?


Ich bin heute morgen mit dem Gedanken aufgewacht, hier mal was klären zu müssen.


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Unter White Cube (engl. "weißer Würfel") versteht man das Ausstellungskonzept, Kunst in weißen Räumen zu präsentieren. Seit den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts ist es üblich, insbesondere zeitgenössische Kunst, in farbneutralem Weiß zu zeigen, um die Ausstellungsarchitektur deutlich hinter das Kunstwerk zu stellen und eine Interaktion zwischen Architektur und Kunstwerk zu vermeiden. In den letzten Jahren ist der White Cube allerdings umstritten, da viele Museums- und Ausstellungsarchitekten inzwischen glauben, dass Kunst in weißen Räumen ohne jede Aufbereitung zu wenig erlebbar sei.

Ausserdem gibt es eine Galerie mit dem Namen "White cube" in London. (aus wikipedia)




Zum Thema des blogs

Promotion involves disseminating information about a product, product line, brand, or company. It is one of the four key aspects of the marketing mix. (The other three elements are product management, pricing, and distribution.)
Promotion is generally sub-divided in the textbooks into two parts:
Above the line promotion: Promotion in the media (e.g. TV, radio, newspapers, Internet) in which the advertiser pays an advertising agency to place the ad
Below the line promotion: All other promotion. Much of this is intended to be subtle enough that the consumer is unaware that promotion is taking place. E.g. sponsorship, product placement, endorsements, sales promotion, merchandising, direct mail, personal selling, public relations, trade shows
The specification of these four variables creates a
promotional mix or promotional plan. A promotional mix specifies how much attention to pay to each of the four subcategories, and how much money to budget for each. A promotional plan can have a wide range of objectives, including: sales increases, new product acceptance, creation of brand equity, positioning, competitive retaliations, or creation of a corporate image. (wikipedia)


"Generation Doof" zum Buch:

Interview mit Anne Weiss und Stefan Bonner „Wir sind alle geübte Nichts-Könner mit gepflegtem Anspruchsdenken“

Frau Weiss, Herr Bonner – wie doof sind Sie? Anne Weiss: Das klingt gerade so, als wäre Dummheit etwas Schlechtes. Jeder hat mal Ausfälle. Auf einer Skala von eins, für leicht dusselig, bis zehn, für vollkommen durchgeknallt, gebe ich mir selbst gelegentlich die volle Punktzahl, wenn ich mich mal wieder in die Nesseln gesetzt habe. Wie viele in unserem Alter merke ich dann, dass in der Schule an unserer Allgemeinbildung kräftig gespart wurde. Stefan kann auch ein Lied davon singen... Stefan Bonner: Kann ich tatsächlich. Als ich sechzehn war, sollte der Familienurlaub nach Florida gehen. Im Atlas habe ich Miami zunächst in der Nähe von Nowosibirsk gesucht. Wir gehören beide einer Generation an, die in Sachen Wissen und Bildung hinter ihren Vorfahren zurückstecken muss.

Wer ist denn eigentlich die Generation Doof? Stefan Bonner: Die Generation derjenigen, die zwischen fünfzehn und Ende dreißig sind. Es sind eigentlich alle, die einem im täglichen Leben, also in der Schule, im Büro oder in den Medien durch ihr dummes Verhalten auffallen. Promis zählen genauso dazu wie normale Leute, und ob Hauptschulbildung oder Hochschulabschluss, das macht oft keinen Unterschied.

Sie beide sind Anfang dreißig und zählen sich daher ebenfalls zur Generation Doof? Anne Weiss: Genau. Das, worüber wir schreiben, kennen wir aus eigener Erfahrung. Viele von uns ecken ständig mit ihrem Halbwissen an, wollen einfach nicht erwachsen werden, übernehmen keine Verantwortung und möchten ein Leben im Wohlstand genießen, ohne sich dafür anzustrengen.

Wäre doch schön, oder? Also: Herr Bonner und ich sind keine Ausnahmen. Wir sind alle ein bisschen Generation Doof. Warum dieses Buch gerade jetzt? Anne Weiss: Die Zeit ist reif für „Generation Doof“. Wenn man heute durch unser Land geht, hat man den Eindruck, dass sich viele Menschen vom Mitdenken und lebenslangen Lernen verabschieden, vor allem die jüngeren.

Worin stellt sich die Generation Doof denn besonders blöd an? Anne Weiss: Nehmen Sie das Beispiel Erziehung. Eine Sendung wie Die Supernanny zeigt es deutlich: Viele junge deutsche Eltern wollen an die Hand genommen werden, wenn es darum geht, ihre Kinder zu erziehen. Aus Hilflosigkeit und Überforderung parken etliche den Nachwuchs vor dem Fernseher oder überlassen ihn sich selbst. Stefan Bonner: Fernsehen, gutes Stichwort. Das ist eine Suchtquelle für unsere Generation. Freizeit und Entspannung werden für uns immer wichtiger; Anstrengung wollen wir um jeden Preis vermeiden. Viele von uns verbringen täglich zwei bis drei Stunden vor dem Fernseher oder der Spielkonsole.

Und warum? Weil wir unterhalten werden wollen. Ernste Themen oder Hintergründe interessieren viele von uns nicht mehr. Man leistet sich nicht keine eigene Meinung, sondern übernimmt lieber gleich die der Nachrichtenmoderator. Das ist doof. Mal angenommen, es sind wirklich alle doof ... Anne Weiss: Das sagen wir ja nicht. Aber ein Trend ist erkennbar. Und es gibt auch faszinierende Gegenbeispiele von Unternehmergeist, Witz und Verstand. Aber machen Sie selbst mal den Test: Jeder, den man auf das Thema anspricht, hat gleich ein paar Beispiele von Situation parat, in denen ihm die Dummheit unserer Generation aufgefallen ist.

Wenn es tatsächlich so viele Doofe gibt, sind diese dann nicht ein erstes Problem? Etwa für die Wirtschaft: Wenn Ihre These stimmt, dann bleiben wohl bald etliche Jobs unbesetzt. Stefan Bonner: Das ist doch heute bereits der Fall. Fragen Sie mal bei Handwerkern nach, wie viele Lehrlinge sie ablehnen müssen, weil es ihnen an der Ausbildungsreife mangelt. Zahlreichen großen Firmen geht es ähnlich. Anne Weiss: Und denken Sie an die Generation Praktikum – warum brauchen Menschen in unserem Alter denn so lange, um im Beruf Fuß zu fassen? Praktika sind wichtig, ohne Zweifel. Aber man kann es auch übertreiben: Viele sind vom Berufsleben noch vor dem Start überfordert und drehen Endlosschleifen als billige Kaffeekocher in den Büros. Auch eine Form von Blödheit.

Ist das nicht ein wenig zu einfach gedacht? Stefan Bonner: Nein, ist es nicht. Wir haben das alles selbst durchgemacht. Wir haben beide nach dem Studium eine Menge Praktika absolviert, bis wir einen festen Job bekamen. Natürlich hat uns das gewurmt. Dennoch gab es einen guten Grund dafür: Wir hatten einfach keine Ahnung von dem Beruf, den wir ausüben wollten und mussten vor allem das praktische Wissen von der Pike auf lernen. Die Uni hat uns nicht auf den Beruf vorbereitet, und wir waren zu wenig praktisch begabt, um sofort einzusteigen. Anne Weiss: Viele Studiengänge gehen völlig an der Arbeitsrealität vorbei. Erschwerend kommt hinzu, dass vielen Angehörigen unserer Generation jegliche Eigeninitiative abgeht. Sie glauben, die Welt hätte nur auf sie gewartet. In ihrer Vorstellung folgt auf die Uni eine steile Karriere, eine Yacht, ein Eigenheim. Und es gibt durchaus welche, die mit diesen Forderungen durchkommen und dabei beruflich ein Projekt nach dem anderen in den Sand setzen. Wir sind geübte Nichts-Könner mit gepflegtem Anspruchsdenken...(undsoweiter)



was denkt ihr?

1 Kommentar:

Martin hat gesagt…

Das mit den weißen Räumen hab ich schon mal nachgelesen als er hier auftauchte ... ich bin ein wenig zwiegespalten in der Frage, weil die Architekten auch was künstlerisches leisten. Ein Bild das zu einem Hundertwasser Haus passt wirkt in einem weißen neutralen Raum wahrscheinlich ganz anders. Außerdem bin ich gegen Monokulturen ... es sollte definitiv beides geben.

Generation Doof ... find ich nicht so gut. Genau wie die Generation Golf, Generation Praktikum und Generation X. Ich sehe die Probleme warum man eine Generation so zusammenfassen möchte ... und man kann damit auch eine Menge aufzeigen. Aber die Sache mit der "Doofheit" so anzugehen halte ich für einen absolut kontraproduktiven Weg. Doofheit ist manchmal ganz nützlich wie mir ein Kollege neulich erklärte. Und Doofheit gibts im Handeln, Denken und Fühlen ... darf man emotionale Doofheit sagen? Kurzum der Begriff is mir zu schwammig um daraus eine Generation zu machen.

Self Promotion nannte man früher glaube ich Selbstdarstellung :)


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