Dienstag, 27. Mai 2008

Cosplay Regionalwettbewerb Erlangen

Das war er. Mein erster miterlebter Cosplay-Wettbewerb.Und ich habe ihn (wunder wunder) heil und ubeschädigt überstanden.
Was ich bei einigen von euch stark bezweifeln würde...
Aber ihr seid ja auch nicht so vorbelastet wie ich.
Wenn ihr keine Ahnung habt, wovon ich gerade rede...
dann macht das auch nichts. Denn hier folgt, extra für euch, eine Definition:

Der Begriff Cosplay ist die japanische Abkürzung des englischen Begriffs costume play (frei übersetzt „Kostümspiel“) und wurde in den 1980er-Jahren von Nobuyuki Takahashi geprägt, dem Gründer des japanischen Verlages Studio Hard.

Beim Cosplay stellt der Teilnehmer seine Lieblingsfigur durch Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu dar.

Der Charakter kann dabei aus einem Manga, einem Anime, einem Videospiel oder einem Spielfilm stammen. Der Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, sodass die Kostüme der meist zwischen 15 und 25 Jahre alten Darsteller häufig von hoher Qualität sind.

In der J-Rock-Fanszene werden oft Mitglieder japanischer Visual-Kei-Bands nachgeahmt.


Cosplay wird überwiegend zum eigenen Vergnügen und für Wettbewerbe auf Anime-Conventions betrieben. Eine mögliche Einnahmemöglichkeit sind der Verkauf von Fotos oder selbst geschneiderter Kostüme, aber nur ein kleiner Teil der Cosplayer betreibt das Hobby, um damit Geld zu verdienen.

Cosplay-Wettbewerbe auf westlichen Veranstaltungen erinnern an Varieté-Aufführungen. Die Cosplayer können dabei ein kurzes „Stück“ zum Besten geben: Einige singen beispielsweise das Titellied der entsprechenden Serie, andere zitieren einen zum Charakter passenden Monolog.
Gruppen führen meistens einen Sketch oder, im Falle eines Beat 'em up, einen Showkampf auf. Im Wesentlichen wird hier mehr Bedeutung auf die Aufführung als auf das Kostüm gelegt.
In den letzten Jahren wird mit steigender Tendenz der Auftritt durch Einspielen von Musik und einer dazu vorgeführten Choreografie unterstützt.
Die Jury eines Cosplay-Wettbewerbes besteht (abhängig von der Veranstaltung) meist aus Ehrengästen, Zeitschriftenredakteuren, Cosplayern und ehrenamtlichen Teilnehmern.
Bewertet wird meist in den Kategorien „Ähnlichkeit des Charakters mit dem Original“, „Machart/Fertigung des Kostüms“, „Präsentation des Charakters“, „Zuschauerreaktion“ und „persönlicher Eindruck“.

Japanische Cosplaywettbewerbe sind stärker reglementiert und erlauben außer der Präsentation des Kostüms in einem engen zeitlichen Rahmen keine weitere künstlerische Betätigung.

Die weltweit größte Cosplay-Veranstaltung ist das vom Fernsehsender TV Aichi jährlich in Nagoya organisierte World Cosplay Summit, eine Art Weltmeisterschaft für Cosplayer mit internationalem Teilnehmerfeld.

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