Donnerstag, 12. Juni 2008

Cristin Kaiser photografiert nicht mehr

Cristin Kaiser, Mitstreiterin der Austellungsreihe „Fotofolgen“, die von Heike Mutter (Anfängerbetreuung VK) iniziiert wurde, hat für GHOSTS AND PREDICTIONS ein exklusives Interview gegeben:




G.A.P.: Hallo Cristin, worum geht es bei „Fotofolgen“?

C.K.: Es geht darum, den Photografiezweig, der an der Hochschule etwas verborgen ist, öffentlicher zu machen und auch Nicht-HfbKlern den Zugang zur Photographie zu ermöglichen.

G.A.P.: Wie stehst du eigentlich zur Fotographie?

C.K.: Reine Photographie ist, finde ich, für mich persönlich nicht sehr interessant, da sie meiner Meinung nach oft ins Emotionale und Dekorative schweift.

G.A.P.: Also jemand wie Thomas Hoepker….

C.K.: …ist sicher ein guter Photograph.

G.A.P.: Wie arbeitest du denn nun eigentlich?

C.K.: Ich photografiere analog, um das Bild anschließend digital zu bearbeiten. Bei einem Gartenbauobjekt zum Beispiel habe ich versucht, die Rückseite zu konstruieren.

G.A.P.: Und womit hat das alles angefangen?

C.K.: An der Hochschule? Mit Typographie und Zeichnung. Ich habe photographiert, wollte mich mit Menschen beschäftigen, wobei man aber immer auf das Beobachten und den Moment angewiesen ist.

G.A.P.: Das heißt, in Zukunft mehr Freiheit?

C.K.: Wahrscheinlich wird es die Objekte in Zukunft, von der Photografie ausgehend, als Modelle geben. Ich würde mich gerne von der Fläche lösen und im Raum arbeiten.

G.A.P: Ja cool, ich kannte einen in der Grundklasse, der hat so krasse kleine Modelle von Möbeln aus Kinderfotos gebaut …

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(usf…)

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