Freitag, 4. Mai 2012

Artjogger


Ich habe heute mit meinem Lauftraining angefangen. Das klingt ganz anders, als zu sagen, man hätte heute gejoggt, oder? Es ist schön, gleich am morgen die Menge sozialer Anerkennung zu bekommen, die für den ganzen Tag, wenn nicht sogar für die ganze Woche reicht oder? Nein, eigentlich ist Joggen schrecklich. Anstrengend; und dann muss man auch noch duschen und alles klebt. Es ist aber an der Zeit, dass sich etwas ändert in meinem Leben. Und wenn alles stagniert und man letztlich kaum effektiv arbeitet, man wird es wirklich Zeit. Nur 2 % aller Kunststudenten schaffen es, nach dem Studium, wirklich von ihrer Kunst leben zu können. Vieles liegt an der eigenen Motivation und Disziplin. Und nachdem ich mit diesem Blog alles mögliche ausprobiert habe um mich schließlich bei facebook auszutoben, denke ich es wird Zeit, wieder zu den Wurzeln zurückzufinden. Es wäre schön, wenn ich mit diesem Blog andere motivieren könnte, mehr aus sich zu machen, sich zu konzentrieren, eines nach dem anderen, mehr zu schaffen. Mehr für sich zu erreichen und für die Kunst. Oder für sich selbst. Es ist unglaublich schwer, sich zu konzentrieren, zu beschränken, heutzutage oder schon immer. Aber es gibt keine Entschuldigung dafür, es nicht zu versuchen. Es gibt viele, die ich kenne, die das tausend Mal besser können als ich. Sie sind meine Inspiration.Und wenn man läuft, dann fällt vieles von einem ab, Stress, Sorgen, nervige Gedanken. Man kann sich besser konzentrieren, wird aktiver und besser gelaunt. Auch wenn Joggen furchtbar ist, gibt es also viel zu viele Gründe, es trotzdem zu tun. Ab in die Laufschuhe, du Künstler!

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